A1-Lückenschluss jetzt

 

Demonstration in Düsseldorf am 12. November 2011

 

(27.09.2011) Die Bundestagsabgeordneten Detlef Seif und Patrick Schnieder machen weiter Druck für den Lückenschluss der A1. Für den 12. November 2011 rufen sie zu einer Demonstration vor dem nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf auf.

 

Alle Bürger und Unternehmen der Region sind aufgerufen, sich an dieser Demonst-ration für den Weiterbau der Autobahn zu beteiligen. Ein Bustransfer nach Düssel-dorf wird eingerichtet. Nähere Einzelheiten zum Ablauf werden in Kürze bekannt ge-geben.

 

Informationen zur Demo und Anmeldungen:

Regionalbüro Detlef Seif MdB, Berliner Straße 36, 53879 Euskirchen

Tel.: 02251 – 77 40 474; Mail: detlef.seif@wk.bundestag.de

 

Hintergrund:

 

Obwohl die A1 eine der wichtigsten Verkehrsadern Deutschlands ist, besteht in der Eifel zwischen Blankenheim-Tondorf und Dreis-Brück (Kreis Daun) noch eine Lücke von etwa 25 Kilometern Länge. Durch das fehlende Teilstück kommt es zu einer Verlagerung des Verkehrs auf bereits stark überlastete Ausweichstrecken. Viele schwere Unfälle auf den Nebenstrecken ließen sich vermeiden. Zudem sind viele Orte von dem starkem Durchgangsverkehr und der damit verbundenen Lärm- und Abgasbelästigung betroffen. Die Belastungen werden in den nächsten zehn Jahren aufgrund des prognostizierten Zuwachses des Güterverkehrs noch zunehmen. Ne-ben der zu erwartenden Entlastung der Nebenstrecken wäre ein Lückenschluss auch von enormer wirtschaftlicher Bedeutung.

 

Das Planfeststellungsverfahren hätte bereits im Februar 2011 eingeleitet werden können. „Es gibt keine sachlichen Gründe dafür, dass das Planfeststellungsverfahren für das Teilstück Blankenheim-Lommersdorf nicht eingeleitet wird“, so die Bundestagsabgeordneten Detlef Seif und Patrick Schnieder.

 

Der oft ins Feld geführte Umweltschutz rechtfertigt die Verzögerung nicht. Detlef Seif: „Natur- und Artenschutz sind selbstverständlich zu berücksichtigen. Hierbei darf aber der „Menschenschutz“ nicht vergessen werden. Bislang wurden bereits 36 Gut-achten zur Umweltverträglichkeit eingeholt. Die Umweltbelange wurden deshalb bereits bei der Vorprüfung umfassend gewürdigt.“

 

„Der grüne Haken ist dran“, so Patrick Schnieder. „Außerdem werden Naturschutz-aspekte auch im Planfeststellungsverfahren nochmals ausgiebig erörtert. Der Einlei-tung des Verfahrens steht also eigentlich nichts im Wege.“

 

Den Grund für die Verzögerung sehen die beiden Politiker in der Blockadehaltung der rot-grünen Landesregierungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Es sei nicht weiter hinnehmbar, dass die Landesregierungen die Umsetzung von Bundesprojekten vereiteln. Daher müsse der politische Druck nun erhöht werden, so die beiden Abgeordneten.

 

Thomas Rachel MdB (1) Thomas Rachel MdB (1)

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Thomas Rachel MdB

CDU-Bezirksvorsitzender

(1) Foto by Frank Ossenbrink

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