NRW rutscht im Bildungsmonitor 2012 vom 12. auf den 13. Platz

Bild: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com  / pixelio.de
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„Licht und Schatten“ sieht der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus Kaiser in den Ergebnissen des Bildungsmonitor 2012, der vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellt worden ist. NRW erreicht Rang 13 im Bildungsvergleich der Bundesländer und rutscht somit einen Platz nach hinten. „Frau Löhrmann ist bildungspolitisch im unteren Bereich der Tabelle angelangt.“

Kaiser: „Erfreulich ist, dass die Anstrengungen zur Verbesserung der Betreuungsrelation gewürdigt werden. So hat sich nach den Feststellungen des Bildungsmonitors zwischen 2005 und 2010 die Schüler-Lehrer-Relation an den Grundschulen von 21,2 auf 18,4 verbessert. Dieser Hinweis ist nicht nur eine amtliche Bestätigung der CDU-Regierungspolitik, sondern vor allem ein gute Bilanz für die Schulentwicklung der Grundschülerinnen und Grundschüler.“

 

Defizite müssen aus Sicht der CDU-Fraktion vor allem in der Schulqualität behoben werden. Hier schneidet NRW im Bildungsmonitor 2012 nur unterdurchschnittlich ab. „Dass wir die schulpolitischen Strukturfragen gemeinsam gelöst haben, ist gut. Aber die Verbesserung der Unterrichtsqualität ist und bleibt die drängendste Aufgabe. Schulerfolg gelingt durch Unterricht und nicht durch Strukturentscheidungen. Frau Löhrmann muss mehr tun, als sich auf den Lorbeeren des Schulkonsens‘ auszuruhen. Lehrer brauchen mehr Fortbildung, sie müssen insgesamt besser unterstützt werden, ihren schwierigen Job auszufüllen. Und unser Schulsystem muss von bürokratischen Zwängen befreit werden. Statt über Kosten für Lehrerparkplätze zu streiten, sollte Rot-Grün lieber mehr Geld für guten Unterricht in die Hand nehmen.“

 

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