Remmel muss über Gefahren nach Krefelder Großfeuer informieren

Viele Fragen zum Informations- und Krisenmanagement der Behörden beim Großfeuer in einer Krefelder Düngemittelfabrik hat die CDU-Landtagsfraktion. Der umweltpolitische Sprecher Rainer Deppe hat die Landesregierung aufgefordert, in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Naturschutz und Verbraucherschutz (24. Oktober 2012) zu berichten.

„Minister Remmel muss berichten, wie groß die Gefährdung wirklich war, wie diese künftig vermieden werden kann und vor allem wie die Bevölkerung frühzeitig informiert und gewarnt werden kann.“

 

Deppe: „Nachdem das Feuer erst nach drei Tagen endgültig gelöscht werden konnte, bestanden große Sorgen wegen der möglichen Gefährdung von Natur und Umwelt. So hat in den drei Tagen die Gefahr bestanden, dass Schadstoffe insbesondere in die Luft und ins Grundwasser gelangen konnten. Der Rauch war über 27 Kilometer hinweg spürbar, es waren viele tausend Menschen in Krefeld, Duisburg, Mülheim an der Ruhr und am Niederrhein betroffen.“

 

Dem umweltpolitischen Sprecher liegen Äußerungen einer Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern vor, die sich nicht ausreichend und vor allem erst viel zu spät informiert fühlten. „So seien die ersten Warnmeldungen erst mehr als eine Stunde nach Ausbruch des Brandes von den Medien verbreitet worden. Zudem seien sie unverständlich und selbst für Experten nicht einzuschätzen gewesen. Insgesamt habe die Informationspolitik der Behörden bei der Bevölkerung zu großer Verunsicherung geführt hat“, stellte Deppe fest.

 

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