Hausaufgaben machen

Frau Schulze sollte ihre eigenen Hausaufgaben machen, ehe sie nach mehr Geld aus Berlin ruft . Der hochschulpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Stefan Berger, kritisierte die heutige Forderung von Ministerin Schulze, dass sie eine schnelle und deutliche Bewegung in der Frage der finanziellen Aufstockung des Hochschulpakts erwarte.

 

 

 

„Bevor Johanna Wanka ihre neue Aufgabe als Bundesministerin für Bildung und Forschung aufnehmen kann, stellt Frau Schulze schon überzogene Forderungen. Frau Schulze zeigt mit dem Finger nach Berlin und fordert mehr finanzielle Unterstützung für den doppelten Abiturjahrgang in Nordrhein-Westfalen. Hier zeigt sich, dass die Ministerin es immer noch nicht verstanden hat, dass die Finanzierung der Hochschulen vor allem Aufgabe der Länder ist. Frau Schulze sollte erst einmal ihre eigenen Hausaufgaben in Düsseldorf machen, bevor sie hilf- und tatenlos nach dem Bund ruft“, erklärt Berger.

 

Berger erinnerte daran, dass es die rot-grüne Regierung war, die 2010 die Studienbeiträge abgeschafft habe. Er weist darauf hin, dass Rot-Grün damit den Hochschulen sogar finanziell geschadet habe: „Die Kompensationszahlungen für die Abschaffung der Studienbeiträge basiert immer noch auf den Studierendenzahlen von 2009. Faktisch stehen den Hochschulen damit pro Jahr rund 50 Millionen Euro weniger zur Verfügung. Frau Schulze muss jetzt endlich liefern. Sonst verspielt sie die Zukunftschancen der jungen Menschen in unserem Land.“

 

 

 

 

 

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