CDU Bezirksvorstand fordert ein Umdenken der belgischen Atompolitik

Die Mitglieder des CDU-Bezirksvorstandes Aachen haben sich mit der Reaktorsicherheit der beiden belgischen Meiler Doel 3 und Tihange 2 befasst. Rund 65 km von der Städteregion Aachen entfernt stehen die belgischen Atommeiler. An den Standorten Doel und Tihange hat Belgien insgesamt sieben Atomreaktoren. 

Untersuchungen zeigen zahlreiche Risse im Druckbehälter der Meiler Doel 3 und Tihange 2, die die Sicherheit der Reaktorblöcke deutlich beeinträchtigen. „Belgien hat 2003 beschlossen, bis 2025 aus der Atomkraft auszusteigen“, erläutert der CDU Bezirksvorsitzende Thomas Rachel MdB. Die Entscheidung der belgischen Regierung sieht ein Verbot von AKW-Neubauten vor und eine maximal 40-jährige Betriebsdauer der bestehenden AKW. Aufgrund der Sicherheitsmängel sei der geplante Atomausstieg voranzutreiben, denn es gehe um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger, fordert der CDU Bezirksvorstand Aachen. „Mit diesen Reaktoren gibt es ständig neue Probleme und Unsicherheiten“, kritisiert der stellvertretende CDU Bezirksvorsitzende Bernd Krückel MdL. Daher spricht sich der CDU Bezirksvorstand Aachen für ein Umdenken der belgischen Atomaufsicht und ein zeitnahes Abschalten der Atomkraftwerke an den Standorten Doel und Tihange aus. 

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